„Bei Arrangements von Standards wie „Body & Soul“ oder dem raffinierten Medley von Billy Strayhorns „Bloodcount“ und Upper Manhattan Medical Group“ … , vor allem aber bei den rhythmisch und harmonisch ungemein komplexen Eigenkompositionen Wegeles, in denen sich Hardbop, Blues, Swing, Funk und Cool Jazz zu einer aufregenden Mischung verdichten, können sich die exzellenten Musiker des „Dox Oktetts“ nach Herzenslust austoben … stets steht eine stringente Logik hinter diesen verschiedene Spiel- und Stilarten verschmelzenden Improvisationen. Das gilt auch für die fulminanten Klaviersoli Wegeles, der … mit elegantem Handgelenk weit ausladende Akkordbrücken baut, dazwischen immer wieder sparsame, synkopierte Fill-ins setzt und mit seiner Spezialität, den insistierenden Triolenfiguren im Diskant einer mitunter fast meditative, gleichwohl erregende Sogwirkung entfaltet … „
(Thorsten Krebs in der „Süddeutschen Zeitung“ , 1997)
„Ganz traditionell kommt Nizza Thobis Album „Jiddish is gor nischt asoj schwer“ (David Records) daher. Thobi präsentiert osteuropäische Melodien und israelisches Liedgut…was die Interpretin stimmlich und vor allem emotional zu bieten hat, vom Pianisten und Arrangeur Peter Wegele und der Geigerin Katharina Bassez ebenso brillant wie einfühlsam begleitet, kann allen, die sich für jiddische Lieder interessieren, nur wärmstens empfohlen werden.“
(Jonathan Schneider in der „Jüdischen Allgemeinen“, 2006)
Die amerikanische Gesangslegende Mark Murphy über die CD „Storia“ ( Dox Octet ) / 1996
„Peter Wegele: remember that name. A young composer of jazz, who projects and writes with PASSION. (That word is not “in” today, and we lack because of the need to fell “in”). This may have been assisted by fact that these fine young musicians and artists are from Southern Europe – Peter being a Munich lad. This recording actually absorbed some of the South Slav exoticism and again – PASSION. Done in a Belgrade studio, you sense Serbian rhythms and harmonies of old Yugoslavia with its strange, haunted, tragic past… Peter Wegele has dipped his pen into this and hence, the lovely depth of his music in this CD you just bought.” (1996)