„Bei Arrangements von Standards wie „Body & Soul“ oder dem raffinierten Medley von Billy Strayhorns „Bloodcount“ und Upper Manhattan Medical Group“ … , vor allem aber bei den rhythmisch und harmonisch ungemein komplexen Eigenkompositionen Wegeles, in denen sich Hardbop, Blues, Swing, Funk und Cool Jazz zu einer aufregenden Mischung verdichten, können sich die exzellenten Musiker des „Dox Oktetts“ nach Herzenslust austoben … stets steht eine stringente Logik hinter diesen verschiedene Spiel- und Stilarten verschmelzenden Improvisationen. Das gilt auch für die fulminanten Klaviersoli Wegeles, der … mit elegantem Handgelenk weit ausladende Akkordbrücken baut, dazwischen immer wieder sparsame, synkopierte Fill-ins setzt und mit seiner Spezialität, den insistierenden Triolenfiguren im Diskant einer mitunter fast meditative, gleichwohl erregende Sogwirkung entfaltet … „
(Thorsten Krebs in der „Süddeutschen Zeitung“ , 1997)